2017 – In Afrika agil vernetzen

Die vernetzte globale Gesellschaft ist das Bild, das die neue Situation auf unserem Planeten beschreibt. Migration, Vermischung und Vernetzung – diese Begriffe bestimmen unsere Gesellschaften. Ob wird das wollen oder nicht. Der Umbruch, seit vielen Jahren angekündigt, ist endgültig in unser Bewusstsein gedrungen.

2016 wird als „Hassjahr“ (FAZ) in die Geschichte eingehen, Kriminalität und Terror haben die Öffentlichkeit geprägt. Zusätzlich der BREXIT und die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Alles Folgen dieses Umbruchs.

Jetzt rückt die afrikanische Migration in die öffentliche Debatte. Und da gibt es zwei große Missverständnisse.

 

Zwei Missverständnisse zur Afrikanischen Migration

Erstens, „Afrika“ sei der K-Kontinent mit Kriegen, Katastrophen und Korruption. Das ist falsch, es gibt auch ein anderes Afrika, ein höchst dynamisches und vitales, eines der innovativen Realwirtschaft.

Dieses hat die Anzahl der in „absoluter Armut“ lebender Menschen auf dem Nachbarkontinent in den letzten beiden Jahrzehnten von 56 Prozent auf 35 Prozent der Bevölkerung reduziert. Und trotz Bevölkerungswachstum sinkt die Zahl der Armen nun auch in absoluten Zahlen.

Zweitens kommen die Afrikanerinnen und Afrikaner eben nicht zu uns weil sie immer ärmer werden. Mit zunehmendem Wohlstand steigt die Mobilität und die Migration, wie Studien zeigen.

Deswegen können wir „Fluchtursachen“ nicht mit Entwicklungshilfe bekämpfen, sondern brauchen ganz andere Maßnahmen um mit der Migration umzugehen.

 

Mit afrikanischen Organisationen agil vernetzen

Eine besteht darin, dass wir Migration und Vernetzung vom  anderen Ende her denken:

Europäische Organisationen und Unternehmen sollten in die Herkunftsländer Afrikas ausschwärmen um sich dort mit den Menschen und Organisation zu vernetzen.

Am besten auf Basis von Angeboten, auf Augenhöhe und in kleinen Schritten.

Eine Vernetzung in afrikanischen Ländern birgt für europäische Organisationen nicht nur große wirtschaftliche Chancen, sie wird auch zur Bewältigung der afrikanischen Migration beitragen. Denn dort in den Herkunftsländern erfahren wir, wer die Menschen sind die zu uns kommen, was sie wollen und wie wir miteinander am besten umgehen können.

 

Falls Sie mehr zu den Chancen erfahren wollen, die sich am afrikanischen Kontinent aufgetan haben, folgen Sie uns:

  1. am 18. Jänner 2017 in der Serendipity Lounge in Wien:
    „Afrika oder Europa – wer wird zum abgehängten Kontinent?“
  2. am 16./17. Mai in der Corporate Culture Jam
  3. am 29. Mai beim Seminar „In Afrika agil vernetzen“  in Wien
  4. im Juli bei einer Learning Journey nach Kenia (Programm folgt)
  5. oder am 19./20. Oktober beim Global Innovation Expert Seminar in Nairobi.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen alles Gute für 2017!
Damit es Europa gelingen möge, die vernetzte globale Gesellschaft mitzugestalten.

Ihr
Hans Stoisser


 

Hans Stoisser als Autor:

Der schwarze Tiger – Was wir von Afrika lernen können

von Hans Stoisser, Kösel Verlag,
ISBN 978-3-466-37125-9

 

Der schwarze Tiger - Was wir von Afrika lernen können

 

 

 

 

 

 

 

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