Vorträge und Keynotes

Silikon Savannah – Warum wir bei den Innovationen in Afrika dabei sein müssen

Am 17.5.2017 bei der Corporate Culture Jam in Wien

(Video: GoEssential)

Supermarktketten in der afrikanischen Provinz. Rückgang der absoluten Armut in Riesenschritten. Eine neue Mittelschicht im Entstehen. Generation Y rückt in Führungspositionen vor.

Und was wir hinter unserem verstaubten Afrikabild auch nicht sehen: hunderte Millionen Menschen, denen innerhalb weniger Jahre der Zugang zu Kommunikation gegeben wurde, „mobiles Geld“ das zum Standard sowohl in florierenden als auch in zerfallenden Staaten (failed states) wurde, mit Millionen Nutzer die aufLernhilfe Apps zugreifen, neue „off-grid“ Solaranlagen als echte Einkommen-schaffende Innovationen, und vieles mehr.

Wenn europäischen Unternehme das innovative Afrika nicht erkennen, werden sie genau die Chancen liegen lassen, die Ihnen womöglich ihr zukünftiges wirtschaftliche Überleben gesichert hätten.

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Silicon Savannah – Von der Innovationskraft des digitalen Afrikas lernen

Am 7.7.2017 beim Innovationsfrühstück bei Casino Austria

Eine Auftaktveranstaltung zur Learning Journey in Silikon Savannah, 15. bis 18. Oktober 2017.

 

 


A new Africa breaks free

On June 13, 2017, at the Africa Innovation Reception

Foto: Ludovit Garzik

“Don’t fight forces, use them!” – Europeans impose their ideas of good governance and earn resistance and hostility. Instead of slowly outfacing their aid and going with locally existing forces, the forces of the new middle class, which is ready to take over responsibility themselves ….


Das andere Afrika  – auf dem Weg in die vernetzte globale Gesellschaft

Am 2.2.2017 in der WKO Oberösterreich

Hans Stoisser
Foto: WKO OÖ

Wenn wir die Bilder der Afrikaner und Afrikanerinnen sehen, die in den Schlauchbooten über das Mittelmeer nach Europa kommen, sehen wir den K-Kontinent. Das Afrika der Katastrophen, Kriege, Krisen, Krankheiten und Korruption. Und wir lesen die Schlagzeilen von den hunderten Millionen Afrikanerinnen und Afrikaner, die nach Europa wollen.

In meiner Arbeit habe ich aber ein ganz anderes Afrika erlebt. Ein Afrika der Vitalität, dynamischen Realwirtschaft, der Innovationen und Chancen. …

…  und wenn die europäischen Unternehmen nicht ausschwärmen und sich mit den afrikanischen Organisationen verbünden und vernetzen, werden sie mehr verlieren als ein paar Prozentpunkte an Exporten. Denn es geht um den Anschluss an die Dynamiken der globale Mittelschicht…

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Afrika oder Europa – Wer wird zum abgehängten Kontinent?

Am 18.1.2017 in der Serendipity Lounge in Wien

Hans Stoisser in der Serendipity Lounge
Foto: Jürgen Sturany

Ich habe stets ein Afrika der Vitalität und Lebensfreude erlebt, ein Afrika der Veränderungen, der gesellschaftlichen Innovationen, der Netzwerke und boomenden Realwirtschaft.

Heute aber wollen hunderte Millionen Afrikanerinnen und Afrikaner nach Europa. Und das sind nicht die, die aktuellen Kriegen oder Dürrekatastrophen entfliehen wollen.

WIE IST DIESER WIDERSPRUCH ERKLÄRBAR?

Meine Erlebnisse in afrikanischen Länder deuten auf eine Auflösung. Und mittlerweile gibt es auch Studien, die meine Erfahrungen belegen.

Ich meine, wenn Europa die Dynamiken in afrikanischen Ländern nicht erkennt, wenn es nicht Konsequenzen für sich und seine Stellung in der globalen Gesellschaft zieht, besteht die Gefahr, dass Europa selbst zu abgehängten Kontinent wird.


„Unsere Zukunft in Europa – Potenziale einer neuen Risikogesellschaft“

Am 1.12.2016 beim Europäischen Mediengipfel in Lech am Arlberg

Hans Stoisser bei Europäischer Mediengipfel Lech
Foto: pro-media

Im Jahr 2030 wird Europa erkannt haben,

  • dass die USA trotz angekündigten Protektionismus die digitalen Plattformen der Welt weiterhin beherrscht,
  • dass Chinas seine Vorbildfunktion für die Emerging Länder wegen seines autoritären Verhaltens wieder verloren hat, und
  • dass die neue Mittelschicht Afrikas neuartige hochinnovative Lösungen in die Welt hinaus getragen hat.

Und Europa wird festgestellt haben, dass es sein eigenes System schützen musste, aber der Welt da draußen einiges zu bieten hatte:

  • ein global vernetztes System einer mittelständischen Wirtschaft mit agiler wertschätzenden Führungsstrukturen,
  • ein politisches Friedensmodell, inklusive Institutionen einer offenen Gesellschaft.

Es werden Menschen die Geschicke Europas bestimmen, die auf der Suche nach Sinnerfüllung klarere Antworten geben können, als wir heute.

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Am 26.5.2016 bei der brand eins Zukunftskonferenz in Hamburg

Hans Stoisser bei brand eins
Foto: Tinka und Frank Dietz

Am 14.1.2016 bei Grüner Woche in Berlin

Hans Stoisser in Berlin
Foto: Sina Kaufmann

Die Afrikanerinnen und Afrikaner wollen nicht zu uns weil sie immer ärmer werden, wie wir glauben, sondern weil sie immer weniger arm werden. Eine große Anzahl von Menschen hat erstmals die Möglichkeit, den eignen materiellen Wohlstand und den ihrer Familien durch Migration zu verbessern.

„Fluchtursachen“ sind nicht bekämpfbar. Migration, Vermischung und Vernetzung sind Eigenschaften der vernetzten globalen Gesellschaft. Ob wir das wollen oder nicht.

Wir müssen diese Eigenschaften aktiv gestalten.

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Wertschätzendes Management – Europas Alleinstellungsmerkmal in einer globalen Welt?

Hans Stoisser in Fresach
Foto: Europäische Toleranzgespräche Fresach, Mai 2016

Längst gibt es eine Bewegung weg vom Finanzmarkt-orientierten Wirtschaftssystem. Dabei steht nicht mehr die Generierung von finanziellem WERT im Mittelpunkt, sondern das Schaffen von WERTEN.

Diese Bewegung findet sich nicht nur in modernen Internet Start-ups, bei erfolgreichen Softwareentwicklern oder in Labs der neuen Internetgiganten. Auch die System-orientierten Führungsansätze traditioneller mittelständischer „Hidden-Champions“ gehen in die gleiche Richtung.

Immer stehen dabei humanistische Werte im Mittelpunkt. Und immer geht es um Wertschätzung, Begeisterung, Begegnung auf Augenhöhe, laufendes Feedback und den Abbau von Hierarchien.

Der Mensch steht im Mittelpunkt, die Organisationen passen sich an den Menschen an. Und nicht umgekehrt. Wie es uns die noch immer fest verwurzelten Ansätze alten „industriellen“ Managmentdenkens einreden.

Die globale Wissensgesellschaft braucht die Menschen mit all ihrem Einfallsreichtum, ihrer Kreativität und ihrer Umsetzungsstärke.

Kann Europa seine humanistische Managementpraxis zu einem Alleinstellungsmerkmal in der globalen Gesellschaft ausbauen? Und damit die Globalisierung nachhaltig mitgestalten?

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Foto: WKO OÖ
Hans Stoisser bei brand eins
Foto: Tinka und Frank Dietz