HANS STOISSER
Entwicklungshilfe neu denken

Braucht Afrika morgen noch Entwicklungszusammenarbeit? Die kurze Antwort: Humanitäre Hilfe verdoppeln, den Rest in eine Vernetzungs- und Migrationspolitik umwandeln.

Braucht Afrika morgen noch Entwicklungszusammenarbeit? Die kurze Antwort: Humanitäre Hilfe verdoppeln, den Rest in eine Vernetzungs- und Migrationspolitik umwandeln.

Telekom Orange startet mobile Bank in Frankreich und will Marktführer werden. Mobile Banken kommen aus Afrika, werden sie Europas Banken aufmischen? Disruption beginnt immer dort, wo wir sie nicht vermuten ...

Die große Gemeinsamkeit afrikanischer Gesellschaften war über Jahrtausende die Isolation. Heute ist es die Vernetzung. Das ist der Unterschied. - Eine Zeitenwende.

Eine Investition in einem afrikanischen Land ist wie Vulkanbesteigung: Gestalten statt Planen, lokale Führer, Vertrauen, Präsenz, kleine Schritte, Zufälle nutzen ...

Ist Ihnen aufgefallen, dass die Wahlen in Kenia vom 8. August bei uns aus der Berichterstattung verschwunden waren, noch bevor der genaue Ausgang geklärt war?

Ausschwärmen nach Afrika statt Marshallplan mit einseitigen Hilfszahlungen: Beim G20-Treffen letzte Woche in Hamburg machte Deutschland auch „Afrika“ zum Thema.

Digitales Afrika: die Megatrends Globalisierung und Konnektivität haben längst viele grundlegende Voraussetzungen geschaffen, die in Afrika auch zwei oder mehr Milliarden Menschen ein Leben ohne Armut ermöglichen.

Migranten kommen aus Hoffnung. Immer mehr Afrikaner wollen nicht zu uns, weil sie immer ärmer werden, sondern weil sie immer weniger arm werden. Gut so. Aber wir müssen lernen damit umzugehen.

Ein hochinteressantes Interview des Standard Redakteurs Andreas Sator mit Paul Collier, ungekürzt in englischer Sprache hier:

Interview im Ö1-Journal zu G20-Afrika Gipfel in Berlin: Warum sich europäische Unternehmen mit der neuen Mittelschicht in Afrika vernetzen müssen.